
Rödinghausen, Ostwestfalen: Hier ist Ballerina Küchen ansässig, und hier fertigt das Unternehmen natürlich auch seine Produkte. Für sie gewann der Hersteller 2023 den German Design Award. Kunden schätzen die hochwertigen Küchenmöbel, weiß Holger Gierth, Mitglied der Betriebsleitung. Dass hinter denen moderne Technik steckt, versteht sich von selbst: „Um unserem Anspruch gerecht zu werden, sind wir entsprechend ausgestattet, unter anderem mit Produkten von Leuco.“ Die synchron verstellbaren P-System- und Diarex-Fügefräser gehören für den prämierten Produzenten von Designküchen zur Grundausrüstung seiner Maschinen.

Maschine, Spannmittel und Werkzeug greifen ineinander
Aktuell fügt der Hersteller die Fronten und Korpusse seiner Designküchen auf einer Homag-Anlage mit einem exakt kalkulierten Formatierkonzept. Weil Maschine, Spannmittel und Werkzeug so gut zusammenspielen, erzielt der Möbelproduzent einen reibungslosen Fertigungsprozess hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und Qualität. Als Werkzeuge setzt er synchron verstellbare Leuco-Fügefräser mit verschiedenen Achswinkeln ein. Für die Korpusse verwendet Ballerina Fügefräser des von Leuco patentierten P-Systems mit einem Achswinkel von 70°. Das P-System zeichnet sich durch seine Schnittqualität bei verschiedenen Korpusmaterialien aus und bietet nachweislich höhere Standwege als Fügefräser mit Standardwinkel. Zum Frontenfügen nutzt der Hersteller dagegen die Diarex-Fügefräser. Das Werkzeug verzeichnet ebenfalls lange Standwege und liefert mit seinem hohen Fügeniveau eine Nullfugenoptik bei unterschiedlichem Frontenmaterial. Die P-System- und Diarex-Fräser besitzen einen Durchmesser von 150mm und sind für gängige Hydromotoren mit einer Welle von 30mm ausgelegt. Der VCMC-HZ spannt Werkstücke seitlich. Sein beidseitiger Anschlag senkt Rüstzeiten und steigert die Leistung. Vier Spannhöhen und die Wahl zwischen Druckluft oder Mechanik garantieren Anwendern maximale Flexibilität. ‣ weiterlesen
Mehr Platz auf Konsolentischen

Mehrfach verlängerte Standwege
Beide Leuco-Fräsertypen sind zusätzlich verstellbar, was es dem Anwender ermöglicht, die noch unbenutzten Bereiche der Diamantschneiden mit einer einfachen, manuellen Drehung einzusetzen. Das erhöht die Standwege weiter. Je nach Materialvielfalt erreicht Ballerina mit dem P-System-Fräser und einer Verstellung bis zu fünf Mal insgesamt sechs Standwege. Beim Diarex-Fräser kommt der Küchenhersteller abhängig vom Materialmix mit bis zu zehn Verstellungen in Spitze und Summe auf elf Standwege. Für die Teilstandwege brauchen die Anlagenbediener nur wenig Aufwand: Maschine anhalten, Werkzeuge nachstellen, weiter produzieren. So reduziert das Werkzeugkonzept Rüstzeiten und Nachschärfekosten.
Leicht zu montieren
Vor allem bei gleichen oder ähnlich starken Platten rechnet sich, dass das Werkzeug so wirtschaftlich ist. „Wenn ich durchweg Platten mit 16mm bearbeite, muss ich nur einmal rüsten und kann durch eine einfache Drehung mehrmals die Schneiden in einen scharfen Bereich stellen“, berichtet Gierth. „Das Verstellen kostet kaum Zeit, weil wir nichts messen müssen, schließlich arbeitet der Fräser synchron.“ Das Werkzeug ist mittels Hydrospannung leicht zu montieren, es zentriert sich durch Öldruck eigenständig auf der Motorwelle.















