
Homag hat in den ersten drei Quartalen 2025 eine Ergebnissteigerung erzielt. Gleichzeitig ging der Auftragseingang um 9% auf 939Mio.€ zurück (Vorjahr: 1.031Mio.€). Der Umsatz sank leicht auf 1.026Mio.€ gegenüber 1.055Mio.€ im Vorjahreszeitraum. Laut Vorstandsvorsitzendem Dr. Daniel Schmitt hat neben dem bereits schwierigen Marktumfeld die Verunsicherung durch handelspolitische Turbulenzen dazu geführt, dass Kunden ihre Investitionen verschoben haben.
Das EBIT vor Sondereffekten ist in den ersten drei Quartalen 2025 um 53% auf 53,6Mio.€ gestiegen (Vorjahr: 35,0Mio.€). Grund für dieses Ergebnis sind laut Unternehmen gesunkene Kosten durch Stellenabbau: Die Zahl der Mitarbeiter belief sich zum 30. September auf 6.579 (Vorjahr: 6.875). Zusätzlich trug eine leichte Steigerung im Service-Geschäft zum Ergebnis bei.
Während der Möbelmarkt schwächelt, setzt sich der Aufwärtstrend bei Anlagen für den Holzbau fort. Nach zurückhaltenden Jahren während der Baukrise wurden in diesem Segment wieder mehr Projekte vergeben.
„Wir haben unsere Resilienz gesteigert und können die Marktschwäche besser ausgleichen“, erklärt Dr. Schmitt. Homag verfüge über gute Voraussetzungen, um bei steigender Nachfrage wieder zu wachsen.
















