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Lesedauer: 2 min
8. Juli 2020
Grüner Appell zur nachhaltigen Transformation

Anlässlich seines 100-jährigen Jubiläums veröffentlicht der Verband der deutschen Holzwerkstoffindustrie e.V. (VHI) einen Zehn-Punkte-Plan zum Umbau der deutschen Wirtschaft. „Deutschland übernimmt am ersten Juli die EU-Ratspräsidentschaft und damit die Rolle als Vermittler, Makler und Ideengeber“, erklärt VHI-Geschäftsführerin Anemon Strohmeyer. „Wir sehen das als Chance für die nachhaltige Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft.“

Im grünen Appell des VHI heißt es unter anderem: „Die deutsche Holzwerkstoffindustrie sieht sich traditionell dem nachhaltigen Wachstum verpflichtet. Wir stehen für die nachhaltige Bewirtschaftung unserer Wälder, die ressourceneffiziente Verwendung der Rohstoffe, die Schaffung langlebiger und recyclingfähiger Produkte und verstehen uns am Ende der Kreislaufwirtschaft als Säule der Energiewende: Der im Holz gespeicherte Kohlenstoff wird in unseren Produkten gebunden und nach mehrmaliger Nutzung in Kaskaden hocheffizient energetisch verwertet. Wir produzieren in geschlossenen Kreisläufen und schaffen innovative, nachhaltige Produkte für die Bereiche Bau, Möbel und Verpackungen. So sichern wir Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Lebensstandards. Wir können unseren Beitrag zur nachhaltigen Transformation des Wirtschaftssystems leisten. Und wir werden unseren Beitrag leisten – auf nationaler und auf europäischer Ebene.

Als größter Produzent in Europa unterstützen wir uneingeschränkt den ‚European Green Deal‘ und das ambitionierte Ziel, Europa bis 2050 klimaneutral umzubauen. Dafür muss jetzt der Grundstein gelegt werden. Es liegt in der deutschen Verantwortung, die europäische Vorreiterrolle anzunehmen. Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft bietet hierfür die Gelegenheit.“

Welche Maßnahmen für die Transformation aus Sicht der Holzwerkstoffindustrie erforderlich sind, hat der VHI in einem Zehn-Punkte-Plan dargelegt.

Thematik: Allgemein
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Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie e.V.
www.vhi.de

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