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Lesedauer: 2 min
8. Juli 2020
Präzisionsschienenführungen mit ACSM-System
Bild: Ewellix Linearsysteme GmbH

Mit Präzisionsschienen lassen sich hochsteife und extrem belastete Linearbewegungen bei begrenzten Hüben umsetzen. Hohe Beschleunigungen oder vertikale Einbaupositionen können aber auch zu Käfigwandern führen. Das Anti-Creeping-System (ACSM) für Präzisionsschienen von Ewellix macht dem ein Ende und sorgt für sehr große Flexibilität beim Einsatz, geringeren Wartungsaufwand, höhere Verfügbarkeit und eine längere Lebensdauer.

Präzisionsschienen bestehen aus zwei Führungen mit dazwischen angeordneten Wälzkörpereinheiten und Endstücken, die ein Herauswandern der Käfige verhindern. Alle konventionellen Präzisionsschienen vergleichbare Schwachpunkte auf: Sind sie vertikal verbaut, werden sie unsymmetrisch belastet, stark beschleunigt oder verzögert, wandert der Käfig auf eine Schienenseite. Dieser lässt sich anschließend nur mit teilweise großem Kraftaufwand zurück drücken, und Anwender können die Tragzahl nicht optimal nutzen.

Um dies zu verhindern, stattet Ewellix die Präzisionsschienenführungen mit dem Anti-Creeping-System (ACSM) aus. Hier greift ein im Käfig integriertes Messingzahnrad über eine Evolventen-Verzahnung in den Schienengrund und stellt die punktgenaue Führung und Positionierung des Käfigs sicher. Das Ergebnis sind deutlich höhere Beschleunigungen sowie eine gleichmäßigere Lastverteilung. Käfigwandern gehört damit der Vergangenheit an. Dank optimierter Verzahnungsgeometrie weist ASCM nur geringe Spannungsspitzen in Wälzkörpern und Schienen auf. Dies erhöht sowohl die Systemsteifigkeit als auch die Ablaufgenauigkeit. Da die Verzahnung über die gesamte Schienenlänge verläuft, verleiht ASCM dem Anwender eine sehr große Flexibilität beim Einsatz der Präzisionsschienen. Er profitiert darüber hinaus von geringem Wartungsaufwand, höherer Verfügbarkeit und einer längeren Lebensdauer.

Thematik: Allgemein
Ewellix Linearsysteme GmbH
www.ewellix.com

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