Forschende des Fraunhofer WKI und des Deutschen Textilforschungszentrums Nordwest haben eine neue Brandschutzschicht für Holz entwickelt, die Regen, Sonne und Feuer widersteht, ohne dass ein Decklack nötig ist. Diese Innovation könnte den Einsatz von Holz im Bau großer und hoher Gebäude fördern, da sie eine wetterfeste und schwer entflammbare Lösung bietet. Tests zeigten, dass eine der entwickelten Schichten auch nach zwölf Monaten im Freien wetterfest ist und die Baustoffklassen B und C erreicht. Dies eröffnet neue Möglichkeiten für die Lack- und Holzindustrie.
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Forschung für Brandschutz im Holzbau
Neue Schicht schützt vor Regen und Feuer
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Verschiedene aufschäumende Lacke nach dem Brandtest im Labor des Fraunhofer WKI. Die Tests zeigen, welche Mischung das Holz am besten schützt. – Bild: Fraunhofer Institut WKI
Forscher vom Fraunhofer WKI und dem Deutschen Textilforschungszentrum Nord-West haben eine neue Brandschutzschicht für Holz im Freien entwickelt. Sie soll Regen, Sonne und Feuer standhalten – ganz ohne Decklack. Dass eine solche Lösung bislang fehlte, bremste den Bau mit Holz bei großen und hohen Häusern aus.
Im Projekt stellten die Teams mehrere Brandhemmer her und mischten sie in aufschäumende Lacke. Vier Arten entstanden, von denen eine auch nach zwölf Monaten im Freien wetterfest blieb. Brandtests zeigten: Sie ist schwer entflammbar. Versuche und Modellrechnungen belegten zudem, dass sie erst Baustoffklasse B und nach Bewitterung Klasse C erreichen.
Die neue Schicht kann helfen, Holz auch im Bau hoher Gebäude einzusetzen. Das eröffnet Chancen für Betriebe der Lack- und Holzindustrie.
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