Fertigbauindustrie

Positive Zukunft der Baubranche

BDF-Präsident Hans Volker Noller (2.v.l.) leitete die digitale Veranstaltung aus dem Verbandsgebäude in Bad Honnef, von wo aus auch DIW-Präsident Marcel Fratzscher (2.v.r.) und die BDF-Geschäftsführer Achim Hannott (l.) und Georg Lange (r.) zugeschaltet waren.
BDF-Präsident Hans Volker Noller (2.v.l.) leitete die digitale Veranstaltung aus dem Verbandsgebäude in Bad Honnef, von wo aus auch DIW-Präsident Marcel Fratzscher (2.v.r.) und die BDF-Geschäftsführer Achim Hannott (l.) und Georg Lange (r.) zugeschaltet waren.Bild: BDF

Rund 130 Teilnehmer aus 80 Unternehmen der Fertighausindustrie und deren Zulieferbranche nahmen jetzt an einem digitalen Treffen des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF) teil. Als externen Referenten durften die Mitglieder des BDF um ihren Präsidenten Hans Volker Noller den Präsidenten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, begrüßen. Der Ökonom sprach über die deutsche Wirtschaft während der Coronapandemie und wagte einen Ausblick auf die Zeit danach.

„Es gibt gute Gründe für Pessimisten, negativ in die Zukunft zu blicken. Aber es gibt bessere Gründe und großes Potenzial, gerade auch für die Baubranche, optimistisch nach vorne zu schauen“, sagte Fratzscher und betonte die Notwendigkeit einer „massiven öffentlichen Investitionsoffensive in digitale Infrastruktur, in Innovationen und Bildung und in nachhaltige Lösungen für den Klimaschutz“, um die deutsche Wirtschaft in den kommenden Jahren wettbewerbsfähig zu gestalten. Mit Blick auf den Wohnraummangel und die gekippte Mietpreisbremse in Berlin sprach er sich gegen staatliche Regulierung aus, stattdessen müsse die Politik das Bauen fördern, indem sie unter anderem die Neubautätigkeit, die Ausweisung von neuem Bauland und die innerstädtische Nachverdichtung voranbringe.

Ebenfalls auf dem Programm standen Mitgliederinformationen zu aktuellen Branchen- und Verbandsthemen wie die neue FertighausWelt Schwarzwald, die neue Bundesförderung für energieeffiziente Gebäude (BEG) sowie die politischen Rahmenbedingungen und Aussichten im Wahljahr 2021. „Wir hoffen auf eine stabile Wirtschaft und eine stabile Bundesregierung in der neuen Legislaturperiode. Vor allem aber hoffen wir auf ein baldiges Ende der Pandemie und eine schrittweise Rückkehr zur Normalität“, so BDF-Präsident Noller in seinem Resümee.

Thematik: Holzbau
| News
Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V.

Das könnte Sie auch Interessieren

Bild: Gataric Fotografie
Bild: Gataric Fotografie
Holzkopf im allerbesten Sinne

Holzkopf im allerbesten Sinne

Im Technologie- und Gewerbepark Eberswalde in der Nähe von Berlin entsteht das größte Holzmodulwerk Deutschlands – die neu entstandene Marke timpla der Renggli Deutschland GmbH setzt mit einer Produktionsfläche von 20.000m² neue Maßstäbe für die Fertigung klimafreundlicher und mehrgeschossiger Gebäude. Grund genug für ein Gespräch mit Geschäftsführer Roland Kühnel über die künftige Rolle von Holzmodulen beim Bau nachhaltiger Häuser.

Bild: Barbaric GmbH
Bild: Barbaric GmbH
Traditionelle Türen, 
moderne Maschinen

Traditionelle Türen, moderne Maschinen

Das 1936 gegründete Familienunternehmen Nießing aus dem Münsterland fertigt hochwertige Türen für den Innenbereich in exklusiver Möbelqualität. Ob massiv, furniert, HDF lackiert oder mit Alueinlage – der traditionsreiche Tischlerbetrieb setzt dabei auf hochmoderne Maschinen und Anlagen aus dem Hause Barbaric.