Maschinenbau vor großen Einschnitten

Mit Maßnahmen wie Neuausrichtung, Standortverlagerungen und Personalabbau treiben deutsche Maschinen- und Anlagenbauer ihre Restrukturierung voran.
Mit Maßnahmen wie Neuausrichtung, Standortverlagerungen und Personalabbau treiben deutsche Maschinen- und Anlagenbauer ihre Restrukturierung voran.Bild: FTI-Andersch AG

Ein Viertel der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer steckt in einer Restrukturierung, ein weiteres Viertel plant eine. Viele Unternehmen erwägen Maßnahmen wie strategische Neuausrichtung (58%), Standortverlagerungen und Personalabbau (je 42%). Das zeigt eine Verian-Studie im Auftrag von FTI-Andersch. Bereits jetzt bauen 31% Personal ab, während 23% Kapazitäten reduzieren. Wegen geopolitischer Unsicherheiten verlaufen Standortverlagerungen langsam (70%). Gleichzeitig rechnen 40% der Unternehmen mit mehr Insolvenzen und planen, durch Markterweiterung (80%) und Branchenwechsel (58%) gegenzusteuern. Herausforderungen wie Fachkräftemangel (70%), Bürokratie (68%) und Energiepreise (64%) belasten den Standort Deutschland und sind daher Ursache dieser Pläne. „Die Branche bleibt dem Standort verbunden, aber ohne einen besseren Rahmen droht ein zunehmender Kapazitätsabbau“, warnt FTI-Andersch-Vorstand Karsten Schulze.

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