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Nachhaltiges Schwedenhaus in Holz-Fertigbauweise
Nachhaltiges Schwedenhaus in Holz-FertigbauweiseBDF/SchwörerHaus

Seit Jahren schon wächst der Fertigbauanteil in Deutschland. Fertighäuser werden aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz gebaut. „Ausgehend von einer nachhaltigen Forstwirtschaft, einer bedachten Verwendung von Naturressourcen und einer umweltschonenden Produktion tragen langlebige Holzprodukte wie Fertighäuser heute entscheidend zum Klimaschutz bei“, sagt Christoph Windscheif vom Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF).

Der wichtigste Baum für die Herstellung der Wände, Decken und des Dachs eines Fertighauses ist die Fichte. Etwa zehn Stück davon braucht es für ein durchschnittliches Haus mit 140 Quadratmetern Wohnfläche. Das Holz wird von den Fertighausherstellern ausschließlich aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern entnommen. Deutschlandweit gilt bereits seit über 300 Jahren das Prinzip der nachhaltigen Waldbewirtschaftung. Das bedeutet, dass nicht mehr Holz geerntet werden darf, als auch nachwächst. „Mit Blick auf die Nachhaltigkeit von Fertighäusern lässt sich der Holzbedarf für ein solches Haus leicht ins Verhältnis zum kontinuierlichen Fichtenwachstum in deutschen Wäldern setzen. Dabei kommt heraus, dass es nur 23 Sekunden dauert, ehe die benötigte Menge Holz hierzulande wieder nachgewachsen ist“, sagt der BDF-Sprecher.

Die Gewinnung von Holz und seine Verarbeitung zu langlebigen Holzprodukten spare gegenüber anderen Materialien Energie und reduziere so den CO2-Ausstoß deutlich, betont Windscheif. Auch in puncto Recyclingfähigkeit sei der Werkstoff überlegen. Unterm Strich sei jedes Fertighaus aus Holz ein Schritt hin zu einem besseren Klima für alle sowie zu einem spürbar angenehmen Wohnklima und niedrigen Energiekosten für die Baufamilie. Windscheif: „Holz ist der perfekte Bau- und Werkstoff für das 21. Jahrhundert.“

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