Anzeige

| News
Lesedauer: 2 min
29. März 2021
„Wir müssen den Waldumbau neu denken.“
Bild: Deutscher Holzwirtschaftsrat e. V.

Um die Ökosystemleistungen der Wälder und die Rohstoffversorgung der Gesellschaft dauerhaft zu sichern, hat der Deutsche Holzwirtschaftsrat (DHWR) zum internationalen Tag des Waldes (21.3.2021) schnellere politische Maßnahmen für den Waldumbau gefordert. „Wir können uns eine romantische Sicht auf den Wald nicht mehr leisten und müssen alles dafür tun, dass der Wald klimastabil wird. Das heißt auch, dass wir Baumarten pflanzen müssen, die zukunftsfähig sind“, kommentiert DHWR-Präsident Steffen Rathke: „Laut dem aktuellen Waldzustandsbericht der Bundesregierung haben vier von fünf Bäumen eine lichte Krone. Seit Beginn der Erhebungen im Jahr 1984 war der Anteil von gesunden Bäumen noch nie so gering wie 2020.

Entgegen der irrigen Meinungen, man müsse den Wald am besten sich selber überlassen, um ihn zu retten, brauchen Waldbesitzer und Holzwirtschaft konkrete Unterstützung, um die zunehmenden Waldschäden meistern zu können und die Wälder klimastabil zu gestalten. Nur durch Investitionen in klimaangepasste Mischwälder wird es möglich, den Beitrag des Waldes und der Holzverwendung als Kohlenstoffsenke zu erhöhen und so die Klimaziele Deutschlands zu erreichen.

Die verantwortungsvolle Nutzung des nachwachsenden, Kohlendioxid bindenden Naturmaterials gilt es zu fördern. Der Baubereich produziert mehr klimaschädliches CO2 als der globale Flugbetrieb. Aus Klimagesichtspunkten ist Holz gegenüber emissionsreichen Materialien die vielversprechendste Alternative für zukünftige Herausforderungen, da Holzprodukte CO2 langfristig speichern und die Emissionen anderer Materialien substituieren.“

Thematik: Holzbau
| News
Deutscher Holzwirtschaftsrat e. V.
http://www.dhwr.de

Das könnte Sie auch interessieren

Bild: Biesse / Prewi
Bild: Biesse / Prewi
Bearbeiten in einem Durchgang

Bearbeiten in einem Durchgang

Türhersteller haben ein tiefbohrendes Problem. Eine zeit- und kostenoptimierte Produktion erfordert den kompletten Bearbeitungsprozess in einem Durchgang, ohne Drehen des Werkstücks oder Eingreifen eines Bedieners. Für die Ausfräsungen des Schlosskastens bedeutet das eine große Herausforderung. Prewi hat diese angenommen und für Biesse, den Spezialisten für Holzbearbeitungsmaschinen, ein robustes und präzises Aggregat erschaffen.

Bild: Dieffenbacher GmbH Maschinen- und Anlagenbau
Bild: Dieffenbacher GmbH Maschinen- und Anlagenbau
Zwei Produktionslinien mit Leimeinsparsystemen ausgestattet

Zwei Produktionslinien mit Leimeinsparsystemen ausgestattet

Im Januar 2021 haben Finsa aus Santiago de Compostela, Spanien, und der deutsche Maschinen- und Anlagenbauer Dieffenbacher die Verträge über die Lieferung von insgesamt vier Leimeinsparsystemen für die beiden Produktionslinien am Finsa-Standort in Nelas, Portugal, unterzeichnet.

Zwei Projet werden zur Reduzierung des Leimverbrauchs in der MDF-Produktion eingesetzt, während ein weiterer Projet und ein Evojet P in einer ganz speziellen Anlage für Leimeinsparungen sorgen sollen: Finsa produziert Platten mit einer Span-Mittelschicht, die auf beiden Seiten von MDF-Deckschichten umgeben ist.

Anzeige