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Lesedauer: 3 min
22. Juni 2021
Wechsel an der DHWR-Führungsspitze
Erwin Taglieber neuer Präsident
Bild: Lightroom Studios

Die Mitglieder des Deutschen Holzwirtschaftsrates (DHWR) haben am 14. Juni einstimmig Erwin Taglieber (im Bild) zum neuen Präsidenten gewählt. Der vorherige Präsident Steffen Rathke bleibt dem Präsidium erhalten und ist fortan Vizepräsident. Taglieber leitet als Geschäftsführer das Familienunternehmen Taglieber Holzbau in Oettingen. Der gelernte Zimmerermeister und ehrenamtliche Präsident des Deutschen Holzfertigbau-Verbands (DHV) war bereits seit 2018 DHWR-Vizepräsident und folgte nun Rahtke in die Spitzenposition der deutschen Holzwirtschaft. „Ich bedanke mich sehr für das ausgesprochene Vertrauen der DHWR-Mitglieder“, erklärt Taglieber. „Die aktuelle Ausnahmesituation hinsichtlich Materialversorgung und Preisentwicklungen hat uns gezeigt, wie wichtig langjährige Geschäftsbeziehungen und gegenseitiges Verständnis sind. Ich werde mich mit Unterstützung unserer Mitglieder dafür einsetzen, die Rahmenbedingungen für Rohstoff- und Materialversorgung zu verbessern. Es ist klar, dass wir dafür die Kreislaufwirtschaft stärken und Lösungen zur Recyclingfähigkeit finden müssen. Ein besonderes Anliegen ist es mir, dass die Wettbewerbsverzerrungen hinsichtlich der Umweltkosten verschiedener Rohstoffe abgeschafft werden. Hierfür sind Ökobilanzierungen besonders wichtig, die gerade in die Gebäudebilanzierungen einfließen müssen. Um die aktive Waldbewirtschaftung zu sichern und die regionale Verfügbarkeit von heimischem Holz langfristig sicherzustellen, sollten wir der Gesellschaft noch besser die Vorteile nachhaltiger Holznutzung näherbringen. Ich danke dem bisherigen Präsidenten Steffen Rathke für sein außergewöhnliches Engagement und persönlichen Einsatz für unser Cluster und freue mich, dass er mir weiterhin zu Seite steht.“ Der neue DHWR-Vizepräsident Rathke war drei Jahre Präsident des DHWR und ist ebenfalls Vizepräsident des Deutschen Säge- und Holzindustrie Bundesverbandes e.V. (DeSH). Er leitet in vierter Generation das Laubholz-Sägewerk Keck in Ehningen. Als Präsident hatte er sich insbesondere für die Zusammenarbeit im Cluster Forst und Holz und die Charta für Holz 2.0 der Bundesregierung engagiert, welche unter anderem die Sicherung der Rohholzversorgung, die Steigerung der stofflichen Holzverwendung sowie die Ressourceneffizienz für mehr Klimaschutz und Wertschöpfung sicherstellt.

Thematik: Allgemein
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Deutscher Holzwirtschaftsrat e. V. (DHWR)
www.dhwr.de

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