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Lesedauer: 3 min
28. Oktober 2020
Mehr Lagerkapazität plus Strom vom Dach
Nachhaltigkeit ist für die Schreinerei Torsten Schmidt nicht nur bei den verwendeten Hölzern wichtig: Ohra errichtete für das Thüringer Unternehmen ein Kragarmlager. Das Lager bietet nicht nur mehr Platz für Platten- und Massivholz, sondern auch ein Dach mit einer aufgesetzten Fotovoltaikanlage. So konnte die Schreinerei die Lagerkapazitäten um 40 Prozent erhöhen und gleichzeitig nachhaltig erzeugten Strom vom Dach für den Eigenbedarf gewinnen.
Bild: Ohra Regalanlagen GmbH

Die in Pößneck bei Jena ansässige Schreinerei entwirft und fertigt schwerpunktmäßig Einzelstücke in Massivholz oder aus hochwertigen Plattenmaterialien. Dazu bezieht der Betrieb die benötigten Hölzer in der Regel von Holzhändlern der Umgebung, so dass eine nachhaltige Bewirtschaftung und kurze Transportwege gut nachvollziehbar sind.

Nachhaltigkeit spielte auch bei der neuen Regalanlage eine Rolle, mit der die Schreinerei zusätzlichen Platz für Platten- und Massivholz schaffen wollte: Das von Ohra gelieferte, 30m lange Kragarmregal trägt eine Fotovoltaikanlage, die regenerativen Strom für die Schreinerei produziert. Dazu versah Ohra das Regal mit speziellen Stützarmen und Dachriegeln. Sie erlauben eine für die Fotovoltaikanlage optimale Dachneigung von 30°. Das Dach selbst ist mit Trapezblechen gedeckt. Die gesamte Unterkonstruktion inklusive Ständer des Kragarmregals wurde an das Gewicht der Solarzellen angepasst – immerhin wiegen die 60 Module insgesamt rund 1.000kg.

3 Lagerebenen auf knapp 4 Metern

Das Kragarmregal selbst bietet bei einer Höhe von 3.740mm auf drei Lagerebenen – die oberste befindet sich in einer Höhe von 1.700mm – ausreichend Platz für das in der Schreinerei benötigte Platten- und Massivholz. Die stufenlos verstellbaren, 1.800mm langen Kragarme tragen jeweils bis zu 400kg. Das Regal ist einseitig ausgeführt, die Rückwand beplankte die Schreinerei in Eigenleistung – so fungiert das an der Grundstücksgrenze aufgestellte Regal gleichzeitig als Schallschutzwand.

Ohra realisierte die Regalanlage trotz der durch die Fotovoltaikanlage erforderlichen Sonderkonstruktion in nur sechs Monaten – von der Auftragsvergabe bis zur Inbetriebnahme. Seit rund einem Jahre produziert das Regal nun ökologischen Strom für den Betrieb. Zudem konnte die Schreinerei Torsten Schmidt ihre Lagerkapazitäten um 40 Prozent erhöhen. Dabei erlaubt das Konzept des Kragarmregals einen schnellen, direkten Zugriff auf die eingelagerten Waren. Schäden an den Hölzern beim Ein- und Auslagern werden dadurch und aufgrund der nachgiebigen, frei eingehängten Kragarme vermieden.

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Ohra Regalanlagen GmbH
http://www.ohra.de

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