Neues Vorstandsmitglied der Homag Group AG

Homag verstärkt Management im Wachstumsbereich Massivholz

Bild: Homag Group AG

Die Homag Group AG forciert den Ausbau ihres Massivholzsegments und hat mit Dr. Daniel Schmitt (Bild) nun ein speziell für dieses Geschäft zuständiges Vorstandsmitglied berufen. Dr. Daniel Schmitt wird ab dem 1. Juli 2021 die Business Unit Solid Wood Processing leiten, mit der sich Homag als führender Technologiepartner für nachhaltiges Bauen mit Massivholz etablieren will.

Zum Massivholzgeschäft von Homag gehören neben der Tochtergesellschaft Weinmann auch die beiden zuletzt erworbenen dänischen Unternehmen System TM und Kallesoe. Beliefert werden vor allem Hersteller von Bauelementen für nachhaltige Holzhäuser. In diesem stark wachsenden Sektor will Homag seinen Marktanteil von derzeit 10% deutlich auszuweiten. Im laufenden Jahr soll der Umsatz im Massivholzsegment auf deutlich über 100Mio.€ steigen.

Der Vorstandsvorsitzende Ralf W. Dieter betont: „Wir wollen zum führenden Systemlieferanten für den Holzbau werden und das Massivholzgeschäft zu einem zweiten Standbein neben unseren Aktivitäten mit der Möbelindustrie entwickeln. Die Stärkung unseres Management-Teams zeigt, wie wichtig uns dieser neue Bereich ist.“

Gerhard Federer, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Homag Group AG: „Die Dynamik in der Homag Group ist hoch und um die Vielfalt der strategischen und operativen Themen nachhaltig zu bewältigen, ist eine Erweiterung des Vorstands notwendig. Mit Dr. Daniel Schmitt konnten wir einen ausgewiesenen Experten mit großer Anlagen- und Technologiekompetenz gewinnen. Er ist ein hervorragender Teamplayer und hat bewiesen, dass er Stärken bündeln und neue Geschäftsfelder ausbauen kann.“

Dr. Daniel Schmitt wird das Massivholzgeschäft gemeinsam mit den Führungsteams von Weinmann, System TM und Kallesoe leiten. Zusätzlich wird er im Vorstand die Verantwortung für die Business Unit CNC-Technik sowie das Qualitätsmanagement übernehmen. Der promovierte Chemieingenieur kommt von der Homag-Konzernmutter Dürr. Dort leitete er seit 2017 die Umwelttechnik-Division Clean Technology Systems und war unter anderem für die Akquisition und die komplexe Integration des US-Unternehmens Megtec/Universal zuständig. Zuvor hatte er über viele Jahre verschiedene Führungspositionen bei der Freudenberg Gruppe in Weinheim inne. Dr. Daniel Schmitt erklärt: „Der Trend zur Nachhaltigkeit führt dazu, dass immer mehr Gebäude aus Holz entstehen. Mit der starken Position von Weinmann und den jüngsten Zukäufen ist Homag gut aufgestellt, um im Massivholzsektor kräftig zu wachsen. Mein Ziel ist es, die Stärken des neu formierten Bereichs Solid Wood Processing zur Geltung zu bringen und zugleich die Flexibilität und Kundennähe der darin operierenden Unternehmen zu erhalten.“

Das könnte Sie auch Interessieren

Bild: Reichenbacher Hamuel GmbH
Bild: Reichenbacher Hamuel GmbH
Auf Knopfdruck Haus

Auf Knopfdruck Haus

Wohnraum ist knapp und wird immer teurer. Der Holzbau hat sich inzwischen weltweit im Bauwesen einen wichtigen Platz erobert, vor allem mit Blick auf umweltgerechtes Bauen. Bei Reichenbacher Hamuel fand dazu Anfang November ein Expertentreff unter dem Motto „Auf Knopfdruck Haus!“ statt. Die Resonanz war groß, denn zu den Aspekten der Nachhaltigkeit sowie zur Frage, wieviel Individualität sich eine Gesellschaft im Hinblick auf knappe Ressourcen noch leisten kann, gab es viele interessante Statements.

Bild: Leitz GmbH & Co. KG Werkzeugfabrik
Bild: Leitz GmbH & Co. KG Werkzeugfabrik
Eine Frage der Philosophie

Eine Frage der Philosophie

Beim Plattenaufteilen gilt der Einsatz von Kreissägeblättern auf Plattenaufteilsägen als klassische Bearbeitungsvariante. Alternativ können Anwender auch Schaftfräser verwenden. Je nach Fertigungsmenge und Individualisierungsgrad muss abgewägt werden, welches für den individuellen Anwendungsfall das wirtschaftlichere Bearbeitungsverfahren sein kann. Leitz bietet mit seinem breiten Produktprogramm für beide Fertigungsverfahren Lösungen, die durch Qualität, Performance und Produktivität überzeugen.

Bild: TeDo Verlag GmbH
Bild: TeDo Verlag GmbH
„Die Nesting-Maschine muss her „

„Die Nesting-Maschine muss her „

„Wie lassen sich Fertigungsabläufe optimieren?“ Diese Frage stellen sich Ernestine Jungbeck und ihr Sohn Norbert von der Schreinerei Küchenstudio Jungbeck immer wieder. „Man muss heute so viel automatisieren und digitalisieren, wie es nur geht“, davon sind die Schreinermeisterin und der Schreinermeister überzeugt. Aber das funktioniert nur mit einem gut abgestimmten Maschinenkonzept. „Nesting gehört bei uns unbedingt dazu.“

Schmalz wächst weiter

Schmalz wächst weiter

Fabulous 29: Seit Mitte Oktober 2022 ist die Schmalz-Familie nun an 29 Standorten vertreten.