Brancheninitiative der Holzindustrie

Vöhringer investiert in Klimaschutz

Vöhringer-CEO Jürgen Vöhringer
Vöhringer-CEO Jürgen VöhringerBild: Vöhringer GmbH & Co. KG.

Die Vöhringer GmbH & Co. KG aus Baden-Württemberg hat sich der vor Kurzem gestarteten Initiative Klimaschutz Holzindustrie des Hauptverbandes der Deutschen Holzindustrie (HDH) angeschlossen. Damit verpflichtet sich das 1921 gegründete Traditionsunternehmen, seine CO2-Emissionen regelmäßig überprüfen zu lassen und nach Möglichkeit zu reduzieren.

„Wir freuen uns sehr, dass sich Vöhringer unserer Initiative angeschlossen hat und als Branchenunternehmen der Holzindustrie auf diese Weise zu den CO2-Emissionszielen der Bundesregierung beiträgt“, so HDH-Hauptgeschäftsführer Denny Ohnesorge. Derzeit sind 330 Beschäftigte für das schwäbische Holzverarbeitungsunternehmen tätig, das zu den wichtigsten Lieferanten von Plattenmaterialien für die Reisemobilbranche zählt.

Vöhringer-CEO Jürgen Vöhringer (Bild) erklärt: „Betriebliche Umweltschutzmaßnahmen werden für Unternehmen in den nächsten Jahren zunehmend an Bedeutung gewinnen. Mit der Teilnahme an der Initiative übernehmen wir unternehmerische Verantwortung, um Transparenz und Wirksamkeit unseres Klimamanagements sicherzustellen. Durch jährliche CO2-Bilanzen werden wir an beiden Unternehmensstandorten in Trochtelfingen und Engstingen-Haid sämtliche vermeidbare Emissionen identifizieren und einsparen. Das gemeinsame Ziel ist es, uns in diesem Jahr klimaneutral zu stellen.“

Durch die Teilnahme an der Initiative erhält das Unternehmen, dessen Hauptbereiche unter anderem Flächenbeschichtung, Möbelproduktion und Profile/Ummantelung sind, das HDH-Label ‚CO2-Bilanz und Emissionsreduzierung‘. Weitere Maßnahmen auf dem Weg zur Klimaneutralität werden derzeit in Zusammenarbeit mit der zuständigen Gesellschaft für Klimaschutz für die Holzindustrie (GKH GmbH) vorbereitet.

Vorreiter der HDH-Initiative ist der Klimapakt für die Möbelindustrie. Ziel ist es, die Unternehmen mit der Unterstützung des Hauptverbandes und seiner Mitgliedsverbände klimaneutral zu stellen. Alle Branchenbetriebe können in einem dreistufigen Verfahren zum zertifizierten Hersteller klimaneutraler Produkte werden.

In Schritt 1 ist die Ermittlung der CO2-Bilanz eines Unternehmens und die Reduzierung seiner Emissionen. In Schritt 2 erfolgt die Zertifizierung als klimaneutrales Unternehmen. Durch die Kompensation des CO2-Ausstoßes, z.B. über die Förderung verschiedener Klimaprojekte, wird das Unternehmen klimaneutral. Der dritte Schritt zielt dann auf die Produkte. Mit Hilfe der Kompensation des CO2-Ausstoßes werden letztlich die eigenen Produkte als klimaneutral zertifiziert.

Thematik: Holzbau
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