Viele Maschinenbauer arbeiten laut Fraunhofer IPA noch mit veralteten Lackieranlagen oder setzen auf externe Lohnbeschichter – das bremst Flexibilität, Effizienz und Qualität. Ein Whitepaper des Instituts empfiehlt daher die Investition in moderne, automatisierte Inhouse-Lackiertechnik als zukunftssichere Lösung. Als Praxisbeispiel nennt Fraunhofer IPA Elhawai Powertrain: Der Wechsel von externer Lackierung zu einer eigenen Anlage reduzierte Transportkosten, verbesserte die Qualitätskontrolle und erhöhte die Unabhängigkeit. Aufgrund steigender Marktanforderungen seien alte Anlagen nicht mehr ausreichend, zudem lohne sich die Investition wegen der langen Lebensdauer von Lackieranlagen (bis zu 30 Jahre).
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Whitepaper für Umrüstung
Fraunhofer IPA: Maschinenbau braucht moderne Lackiertechnik
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Langlebige, optimal lackierte Bauteile als Ergebnis einer Stückzahl-flexiblen Lackieranlage. – Bild: LHY Powertrain GmbH & Co. KG
Viele Maschinenbauer setzen noch auf veraltete Lackieranlagen oder externe Lohnbeschichter – mit Nachteilen für Flexibilität, Effizienz und Qualität. Experten des Fraunhofer IPA raten daher zur Investition in moderne Inhouse-Lackieranlagen, wie sie in einem Whitepaper darlegen.
Als Beispiel führt das Institut LHY Powertrain aus Aschaffenburg an. Bis 2016 lackierte das Unternehmen seine Produkte extern – mit hohen Transportkosten und eingeschränkter Qualitätskontrolle. Eine eigene, automatisierte Lackieranlage brachte schließlich Unabhängigkeit und Effizienz. „Mit alten Anlagen lassen sich die steigenden Marktanforderungen nicht mehr erfüllen“, warnt Volker Wegmann, Experte für Lackiertechnik am Fraunhofer IPA. Weil Lackieranlagen eine Lebensdauer von bis zu 30 Jahren haben, sieht das Institut eine Investition als zukunftssicher.
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