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27. Mai 2020
Große Brüder kommen an
Als elementarer Bestandteil des Holz-, Roh- und Reststoffkreislaufs gehören zum Portfolio von Vecoplan auch die Zerkleinerer der VHZ-Familie. Neu in der Familie sind der VHZ 1300 und der VHZ 1600. Seit ihrer Premiere auf der Ligna 2019 überzeugten die Schredder ganz unterschiedliche Anwender - darunter Weberhaus.
 Im neuen Design: der Einwellenzerkleinerer VHZ 1600
Im neuen Design: der Einwellenzerkleinerer VHZ 1600Bild: Vecoplan AG

„Mit dem Holzzerkleinerer VHZ 1300 von Vecoplan verarbeiten wir nun alle Holzabfälle unserer Produktion in Wenden-Hünsborn“, berichtet Andreas Bayer, Geschäftsführer von Weberhaus. In dem idyllisch gelegenen Ort im Sauerland betreibt das Unternehmen seinen zweiten Produktionsstandort. Besucher können hier auch drei energieeffiziente Weber-Häuser besichtigen. Seit 1978 hat der Hersteller in Wenden-Hünsborn rund 10.000 dieser Gebäude errichet. „Mit dem anfallenden Spangut betreiben wir eine Bioflammheizungsanlage, über die wir die Produktionshalle, die Verwaltungsgebäude, das Bauzentrum und die Ausstellungshäuser mit Wärme versorgen“, sagt Bayer. Am Hauptsitz im baden-württembergischen Rheinau-Linx steht bereits seit 2013 ein Holzzerkleinerer von Vecoplan.

Schwerere Baureihen angefragt

„Mit den beiden neuen Maschinen VHZ 1300 und VHZ 1600 haben wir auf die Anforderungen des Marktes reagiert“, berichtet Vecoplan-Vertriebsgebietsleiter Patrick Pfeiffer. „Heute bieten wir somit die großen Brüder in der VHZ-Serie an.“ Besonders mittelständische Unternehmen aus der holzverarbeitenden Industrie hatten entsprechend schwere-re Baureihen für die unterschiedlichen Anwendungen ange-fragt. Zu den Unternehmen, die seit der Markteinführung auf den VHZ 1600 setzen, gehören der schwedische Pellet-Hersteller Laxå Pellets, der Ski- und Baustoffhersteller Tegsnäs Group aus Schweden oder auch die beiden niederländischen Kisten- und Palettenhersteller Van der Pol und Seerden.

„So vielfältig unsere Kunden sind, so flexibel sind unsere neuen Zerkleinerer“, sagt Pfeiffer. Betriebe können mit den Zerkleinerern Hart- und Weichholzabfälle oder Spanplatten zu Hackschnitzeln und brikettierfähigem Material verarbeiten. Der Asynchronmotor der Geräte arbeitet dafür mit Frequenzumrichter, was einen energieeffizienten, wirtschaftlichen Betrieb verspricht. Im Vergleich zu Wettbewerbsprodukten sollen sich durch den höheren Wirkungsgrad bis zu 25 Prozent Energie einsparen lassen – bei deutlich höherer Durchsatzleistung. Der Drehzahlbereich ist variabel einstellbar, sodass sich das System an den Bedarf anpassen lässt.

Homogenes Output

Bekommen haben der VHZ 1300 und der VHZ 1600 auch ein neues Design. Im Zuge von dessen Umsetzung haben die Vecoplan-Ingenieure zudem Funktionsbereiche der Maschinen zusammengelegt. Die Antriebe sind an einer zentralen Position des Maschinenkorpus angebracht, sodass das Wartungspersonal möglichst einfach und schnell arbeiten kann. Das Schneidwerk besteht aus einem profilierten Rotor mit leicht zu wechselnden Schneidkronen und geteilten Gegenmessern, die sich beidseitig verwenden lassen. Die Anordnung der Schneidkronen und die optimierte Rotorkonfiguration sorgen für ein homogenes Output-Korn.

„Mit den neuen Einwellenzerkleinerern haben unsere Kunden Maschinen zur Hand, die in den meisten Anwendungen ohne zusätzliche Beschickungssysteme auskommen“, betont Pfeiffer. „Der Anwender kann die gesammelten Materialien direkt und undosiert aufgeben. Der hydraulisch angetriebene Schieber führt diese dem Zerkleinerungswerk einfach und schnell zu.“

Vecoplan AG
http://www.vecoplan.de

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