Robotersägen

Smart und flexibel fürs Holzhandwerk

Kutsche und Verbrennungsmotor, Kommunikation und Computer: scheinbar Unvereinbares miteinander zu verbinden, kann epochale Fortschritte bringen. Ein Beispiel dafür ist auch die Kombination von Holzhandwerk und Robotik, realisiert mithilfe der SawteqB-300/B-400 flexTec. Das Erfolgsrezept der Homag-Robotersäge: Soviel Automatisierung wie möglich, soviel Flexibilität wie nötig - vereint in einer Säge für das ganze Zuschnittspektrum im Handwerk.
 Der Roboter kann über weite Strecken unterbrechungsfrei arbeiten. Dafür sorgt die Abstapellogik. Anders als bei vollautomatisierten Lösungen für die Industrie sind die Robotersägen Sawteq B-300/B-400 FlexTec in erster Linie für den Stand-Alone-Betrieb im Handwerk
Der Roboter kann über weite Strecken unterbrechungsfrei arbeiten. Dafür sorgt die Abstapellogik. Anders als bei vollautomatisierten Lösungen für die Industrie sind die Robotersägen Sawteq B-300/B-400 FlexTec in erster Linie für den Stand-Alone-Betrieb im Handwerk Bild: Homag Group AG

Die Anforderungen an holzverarbeitende Handwerksbetriebe steigen. Beispiel Plattenzuschnitt: Der Trend geht zu immer kleineren Losgrößen – gefertigt in unverändert hoher Qualität zu möglichst geringen Kosten. Angesichts des Fachkräftemangels ist dies nur bei forcierter Automatisierung im Zuschnitt machbar. Zugleich gehört es zur DNA von Handwerksbetrieben, flexibel auf Kundenwünsche zu reagieren und auch Plattenpakete oder Sondermaterialien zuschneiden zu können.

Manuell oder mannlos? Eine Säge für beides

Wie sich alles unter einen Hut bringen und auf einer einzigen Säge erledigen lässt? „Mit Automatisierung nach Augenmaß“, sagt Jörg Hamburger, Product Manager Panel Dividing bei Homag. Augenmaß bedeutet bei Homag: Die innovative Sawteq B-300/B-400 FlexTec wurde so entwickelt, dass sie den Individualzuschnitt im Roboterbetrieb über weite Strecken komplett mannlos und damit hocheffizient erledigt. Mit einer Kapazität von bis zu 800 Teilen pro Schicht. Zugleich ist die Maschine so flexibel, dass sich der vollautomatische Zuschnitt jederzeit unterbrechen lässt – zum Beispiel, um im Bedienerbetrieb spontan einen eiligen Auftrag einzuschieben, Platten für Serienteile im Paket zuzuschneiden oder auch mal Sondermaterialien wie Dünnplatten aufzuteilen.

Solide Technik gepaart mit smarter Software

Gut zu wissen: Die Grundmodelle der Robotersägen sind tausendfach bewährt. Konstruktiv gleichen sie den Homag-Bestsellersägen Sawteq B-300/B-400, ergänzt um einen ebenso bewährten Industrieroboter. Dieser arbeitet die Schnittpläne ohne Bedienerunterstützung präzise und gleichmäßig wie ein Uhrwerk ab. „Dies sorgt für einen stetig fließenden und dadurch effizienteren Produktionsablauf als bei der Sägenbedienung von Hand“, erklärt Hamburger und ergänzt: „Der Roboter ist übrigens vollständig in die Säge integriert, sodass die Anwender für den Zuschnitt im Roboterbetrieb keinerlei Zusatzkenntnisse benötigen.“ Nichtsdestotrotz ist es die Software, die den Unterschied macht. Auch daran zeigt sich das richtige Augenmaß.

IntelliOptimizer Stacking für das Maximum an autonomer Fertigung

Damit der Roboter über weite Strecken unterbrechungsfrei arbeiten kann, kommt es vor allem auf die Abstapellogik an. Zur Erklärung: Anders als bei vollautomatisierten Lösungen für die Industrie sind die Robotersägen Sawteq B-300/B-400 FlexTec in erster Linie für den Stand-Alone-Betrieb im Handwerk optimiert. Um den Platzbedarf kompakt und die Einsatzmöglichkeiten variabel zu halten, werden die Teile automatisch im Takt der Säge gekennzeichnet und nach dem Zuschnitt auf Paletten abgestapelt. Für den Roboterbetrieb liegen diese auf bis zu fünf individuell platzierten Hubtischen im Arbeitsbereich des Roboters.

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