
Rundsteckverbinder der Baugröße M12 haben sich in zahlreichen Industriebereichen durchgesetzt. Doch immer höhere Anforderungen an die Anschlusstechnik für die Feldverdrahtung erfordern auch hier adaptierte Komponenten und Systeme. Mit der nächsten Generation Axioline E setzt Phoenix Contact mit seinem Remote-I/O-System für die Feldverdrahtung daher durchgängig auf die neue M12-Push-Pull-Schnellanschlusstechnik. An gegenwärtige und zukünftige Bedürfnisse angepasst: Das ist Axioline E, das Remote-I/O-System in Blockbauweise für die schaltschranklose dezentrale Automatisierung von Phoenix Contact. Dank der Schutzart IP65/IP67/IP69 und eines vollvergossenen Zinkdruckguss-Gehäuses eignen sich die Geräte für den Einsatz in einer Maschine unter industriellen Bedingungen. Ein erweiterter Temperaturbereich sowie die hohe Beständigkeit gegenüber Umwelteinflüssen, gängigen Kühl- und Schmiermitteln sowie Schweißperlen ermöglichen die Nutzung in unterschiedlichen Applikationen. Neben den Standard-Digital-I/Os und den IO-Link-Mastern für Industrial-Ethernet-Protokolle umfasst das Portfolio auch eine Auswahl an IO-Link-Devices mit verschiedenen Funktionen. Als erstes Remote-I/O-System unterstützt die nächste Generation der Axioline E-Geräte durchgängig die M12-Push-Pull-Schnellanschlusstechnik. Sowohl die Industrial-Ethernet-Devices als auch die IO-Link-Devices erlauben eine Feldverdrahtung durch Leitungen mit Push-Pull-Schnellanschlusstechnik für die D-codierten und A-codierten Anschlüsse. Durch die M12-Duo-Kontur ist auch weiterhin eine Feldverdrahtung auf Basis von klassischen Leitungen mit entsprechenden Schraubsteckverbindern umsetzbar.

Sichere Verkabelung trotz wenig Platz
Im Vergleich zur Anschlusstechnik mit konventionellen M12-Steckverbindern mit Standardgewinde zeigt sich die M12-Push-Pull-Schnellanschlusstechnik als bequeme und sichere Verkabelung – selbst bei wenig Platz und hoher Verkabelungsdichte. Wegen des einfachen und schnellen Steckens und Ziehens der Steckverbinder im Geräteport verringert sich die Installationszeit gegenüber einer Schraubverbindung um bis zu 80 Prozent. Das bietet Kostenvorteile. Zudem können die Steckverbinder mit Push-Pull-Schnellanschlusstechnik einfach und werkzeuglos angeschlossen werden. Eine Rückmeldung durch das Verrasten des Anschlusssteckers sowie ein Zugtest führen zu einer hohen Fehlersicherheit bei der Montage. Darüber hinaus ermöglicht die M12-Duo-Kontur eine flexible Feldverdrahtung mit klassischen M12-Schraubverbindern oder der Push-Pull-Schnellanschlusstechnik. Das erweitert bestehende Verkabelungskonzepte. Das durchgängig normierte Produktprogramm sorgt für eine weltweite Verfügbarkeit der Komponenten. Dank der Standardisierung ist die Schnellanschlusstechnik herstellerübergreifend kompatibel. Durch die Advanced Shielding Technology ist die Verkabelung ebenfalls für Anlagen geeignet, die starken Störeinflüssen ausgesetzt sind. Sogar unter anspruchsvollen Umwelteinflüssen schützt die großflächige 360-Grad-Schirmanbindung die Daten- und Signalübertragung.



Durchgängige Verdrahtung
Die Standardisierung schafft die Grundlage für eine Weiterentwicklung des M12-Steckverbinders. Neben der Normung braucht es vor allem eine durchgängige Systemtopologie. Abgesehen von den Axioline E-Geräten mit Schnellanschlusstechnik benötigt der Anwender auch Leitungen, Steckverbinder zur Selbstkonfektionierung sowie Verteilsysteme, um eine durchgängige Verdrahtung nach seinen Ansprüchen umzusetzen. Mit geschirmten und ungeschirmten Leitungen für Sensoren und Aktoren mit A-Codierung, M12-Push-Pull-geschirmten Netzwerkleitungen mit D-Codierung sowie konfektionierbaren Steckverbindern mit Schnellverriegelung stellt Phoenix Contact bereits seit einiger Zeit Produkte für eine nahtlose Systemtopologie bereit. Für die Zukunft zielt das Unternehmen nun auf den Ausbau des Portfolios an M12-Push-Pull-Schnellanschlusstechnik. Der neue Standard erlaubt eine harmonisierte, normative Einbindung für sämtliche marktüblichen Schnellanschlussvarianten. Aufgrund der Norm lassen sich Automatisierungskomponenten in Zukunft mit einer durchgängigen, standardisierten Push-Pull-Schnellanschlusstechnik auf Basis von M12-Steckverbindern ankoppeln.
Unter einer globalen Dachmarke bietet Phoenix Contact innovative Produkte, Lösungen und Digitalisierungskompetenzen für die Elektrifizierung, Vernetzung und Automatisierung aller Sektoren von Wirtschaft und Infrastruktur. Damit befähigt das Familienunternehmen die Industrie und die Gesellschaft bei der Transformation in eine nachhaltige Welt mit langfristigen Wachstumsperspektiven für alle. Das Kerngeschäft ist in drei Geschäftsbereichen organisiert. In neuen Geschäftsfeldern werden auch jenseits des Kerngeschäfts Potenziale der Digitalisierung, Elektrifizierung und der veränderten Mobilität erschlossen. Der VCMC-HZ spannt Werkstücke seitlich. Sein beidseitiger Anschlag senkt Rüstzeiten und steigert die Leistung. Vier Spannhöhen und die Wahl zwischen Druckluft oder Mechanik garantieren Anwendern maximale Flexibilität. ‣ weiterlesen
Mehr Platz auf Konsolentischen
Phoenix Contact beschäftigt heute rund 21.700 Mitarbeitende und hat in 2023 einem Umsatz von 3,4 Milliarden Euro erwirtschaftet. Weltweit wird in einem Fertigungsnetzwerk in neun Ländern mit unterschiedlich hoher Fertigungstiefe produziert. Zur Phoenix Contact-Gruppe gehören weltweit mehr als 50 Vertriebsgesellschaften, welche die Nähe zu den Märkten und den Kunden sicherstellen.
Mit richtungsweisender Verbindungs- und Automatisierungstechnik entwickelt Phoenix Contact gemeinsam mit Kunden und Partnern Lösungen für die Welt von morgen. Die ganzheitlichen Konzepte inklusive Engineering- und Serviceleistungen kommen zum Beispiel in der Verkehrsinfrastruktur, der Elektromobilität, für sauberes Wasser, regenerative Energien und intelligente Versorgungsnetze oder im energieeffizienten Maschinen- und Anlagenbau zum Einsatz.
Das Produktspektrum umfasst Komponenten und Systemlösungen für die Erzeugung, den Transport und die Verteilung von Energie, den Geräte- und Maschinenbau sowie den Schaltschrankbau. Ein vielfältiges Programm von Reihen- und Sonderklemmen, Leiterplattenklemmen und Steckverbindern, Kabelanschlusstechnik und Installationszubehör bietet innovative Komponenten. Elektronische Interfaces und Stromversorgungen, Automatisierungssysteme auf Basis von Ethernet und Wireless, offene Steuerungssysteme, Sicherheitslösungen für Mensch, Maschine und Daten sowie Überspannungsschutzsysteme stellen Errichtern und Betreibern von Anlagen, Liegenschaften sowie Stadt- und Verkehrskonzepten smarte Lösungen zur Verfügung.
Die digitale Transformation unterstützt Phoenix Contact mit Produkten, Systemen und Lösungen. Durch die Erfahrungen im hauseigenen Maschinenbau ist das Unternehmen mit den Anforderungen der Digitalisierung und des durchgängigen Datenflusses, vom Engineering über die Fertigung bis Installation und Wartung, entlang des gesamten Produkt-Lebenszyklus, vertraut.
In Entwicklungsbereichen an den Standorten Deutschland, China und den USA entstehen Produkt-Innovationen und spezifische Lösungen für individuelle Kundenwünsche. Zahlreiche Patente unterstreichen, dass viele Entwicklungen von Phoenix Contact einzigartig sind. In enger Zusammenarbeit mit Hochschule und Wissenschaft werden Zukunftstechnologien wie Elektromobilität und die Digitalisierung erforscht und in marktgerechte Produkte, Systeme und Lösungen überführt.
Feldgeräte mit Built-in-Security-Features
Die Architektur der Axioline E-Module der neuen Generation bringt verschiedene Kommunikationsparadigmen parallel und rückwirkungsfrei auf einer Geräteplattform zusammen: die industrielle Echtzeitübertragung für Industrial-Ethernet-Protokolle sowie eine sichere, verlässliche und offene IIoT-Kommunikation. Sie unterstützen schrittweise alle wichtigen Industrial-Ethernet-Protokolle. Durch die Gerätearchitektur passen sich die Module an neue Technologiestandards an. Bei den Geräten sind Security-Eigenschaften bereits ab der Entwurfsphase ganzheitlich berücksichtigt. Als Secure-by-Design-Produkte erfüllen die Module die Anforderungen an den TÜV-zertifizierten Prozess gemäß IEC62443-4-1. Mit Built-in-Security-Features für die Feld- und Cloud-Konnektivität sind die Geräte für zukünftige Automatisierungsaufgaben vorbereitet.















