SCM wird siebzig

Mut, Talent und Leidenschaft

1952 entstand in diesem Rahmen die erste Maschine für die Holzbearbeitung, L'Invincibile (die Unbesiegbare), die vom Ingenieur Giuseppe Gemmani, dem Sohn von Nicola , entwickelt wurde.
1952 entstand in diesem Rahmen die erste Maschine für die Holzbearbeitung, L’Invincibile (die Unbesiegbare), die vom Ingenieur Giuseppe Gemmani, dem Sohn von Nicola , entwickelt wurde.Bild: SCM Group Deutschland GmbH

Die erste Tischlereimaschine aus dem Hause SCM entstand vor 70 Jahren, im Sommer 1952. Und zu diesem Zeitpunkt begann eine lange Geschichte mit weltweiten Erfolgen und Übernahmen, anfänglich im Bereich der Bearbeitung von Holz und später dann auch anderer Werkstoffe. Die Leitung des Konzerns lag von Beginn an in den Händen der Familien Aureli und Gemmani. Wir porträtieren.

Das Unternehmen stellte im Jahr 1952 in Rimini seine erste Maschine für die Holzbearbeitung her und formulierte ab diesem Zeitpunkt eine klare Mission: die Bereitstellung des breitesten Angebots an Lösungen für die Holzbearbeitung auf internationaler Ebene. Im Laufe der Zeit entwickelte der Konzern Technologien und übernahm führende Marken. Damit erweiterte er sein Angebot nicht nur im Hinblick auf alle Prozesse der zweiten Stufe der Holzbearbeitung, sondern auch in den Bereichen moderne Werkstoffe, Kunststoff, Glas, Metall und Marmor. Eine lange Erfolgsgeschichte, die zu den beeindruckenden Zahlen geführt hat: 750Mio.€ Umsatz im Jahr 2021 (90% davon im Exportgeschäft), mehr als 4000 Beschäftigte und eine direkte und flächendeckende Präsenz weltweit.

"Mit umfassend personalisierten Lösungen, die auf die tatsächlichen individuellen Anforderungen zugeschnitten sind, wollen wir noch näher am Kunden sein", sagt Luigi De Vito, Direktor des Geschäftsbereichs SCM und Generaldirektor des Konzerns.
„Mit umfassend personalisierten Lösungen, die auf die tatsächlichen individuellen Anforderungen zugeschnitten sind, wollen wir noch näher am Kunden sein“, sagt Luigi De Vito, Direktor des Geschäftsbereichs SCM und Generaldirektor des Konzerns.Bild: SCM Group Deutschland GmbH

Die Wurzeln

Seit den Anfangstagen an der Spitze des Unternehmens stehen die Familien Aureli und Gemmani. Die Geschichte des Konzerns beginnt bereits im Jahr 1935, als Nicola Gemmani und Lanfranco Aureli, Fachmänner für Mechanik und Gießerei, ihre Zusammenarbeit aufnehmen. 1952 entstand in diesem Rahmen die erste Maschine für die Holzbearbeitung, L’Invincibile (die Unbesiegbare), die vom Ingenieur Giuseppe Gemmani, dem Sohn von Nicola, entwickelt wurde. Diese Maschine sollte nach den Vorstellungen der Firmengründer etwas ganz Besonderes, aber auch weitaus einfacher und funktioneller gegenüber den branchenüblichen Geräten sein. Damit konnten die Anforderungen eines Marktes, der seinerzeit durch den Bauboom und eine starke Nachfrage nach Einrichtungsgegenständen jeder Art geprägt war, optimal und erfolgreich aufgenommen werden.

Tischlereimaschinen und Bearbeitungszentren

Innerhalb kurzer Zeit entwickelte SCM ein komplettes Sortiment an Tischlereimaschinen, mit dem das Unternehmen alle Weltmärkte erobern konnte. In den 1960er Jahren stiegen auch Lanfrancos Söhne Adriano und Alfredo Aureli in die Zusammenarbeit mit den Firmengründern ein. Sie leiteten gemeinsam mit Giuseppe Gemmani das Unternehmen und begleiteten das weitere Wachstum mit der Eröffnung von zahlreichen direkt geführten Niederlassungen weltweit.

1976 entwickelte SCM die ersten Bearbeitungszentren und -systeme für Türen und Fenster aus Massivholz. Mitte der 1980er Jahre übernahm der Konzern eine Reihe etablierter Marken in verschiedenen Bereichen der Holzbearbeitung und konsolidierte damit die weltweite Führungsposition des Unternehmens: Mahros für Automatisierungssysteme (1984), Minimax für die Tischlerei (1985) und in den späten 1980er Jahren die Firmen Gabbiani, Dmc und Morbidelli, die jeweils in den Bereichen Plattenaufteilung, Schleifen bzw. CNC-Bearbeitungszentren für die Plattenbearbeitung führend waren und sind.

1992 wurden auch die Marken Routech, mit der SCM in den Holzbau einstieg, und Stefani, ein internationales Referenzunternehmen im Bereich der Kantenbearbeitung, übernommen. In den folgenden Jahren baute der Konzern durch die Entwicklung weiterer führender Technologien und mit erneuten Übernahmen (Superfici im Jahr 2004, CPC und Sergiani im Jahr 2006, Celaschi im Jahr 2007) sein Angebot weiter aus und deckt nun sämtliche Produktionsanforderungen der Branche ab.

Kontinuierlicher Kundensupport

Bei den Feierlichkeiten seines 70-jährigen Firmenjubiläums kann SCM mit großem Stolz darauf verweisen, seine Kunden als zuverlässiger Partner in allen Prozessen im Bereich Platten, Massivholz, Holzbau und Tischlerei zu begleiten. Luigi De Vito, Direktor des Geschäftsbereichs SCM und Generaldirektor des Konzerns, lässt keinerlei Zweifel an den Hauptzielen: „Mit umfassend personalisierten Lösungen, die auf die tatsächlichen individuellen Anforderungen zugeschnitten sind, wollen wir noch näher am Kunden sein.“

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