Formatsägen und Tischfräsen

Innovative ConnectControl Technologie

Mit der Technologie von morgen
Mit der Technologie von morgenBild: Otto Martin Maschinenbau GmbH & Co. KG

Die neue Generation von Formatsägen und Tischfräsen aus dem Hause Martin zeichnet sich durch ihr Cloud-basiertes, patentiertes Steuerungskonzept aus. Mit der prämierten ConnectControl erhalten Anwender ein leistungsfähiges System, dass ihnen die Welt des modernen Datenaustauschs erschließt.

Der Stand der Technik bei der Bedienung von stationären Standard-Holzbearbeitungsmaschinen wird dominiert von elektronischen Steuerungen, die fest mit der Maschine verbunden sind. Eine multifunktionale Nutzung der vorhandenen Steuerungselektronik ist dabei in der Regel nicht gegeben. Auch sind diese Steuerungen nur in Ausnahmenfällen, vornehmlich im Wartungsfall, mit dem Internet verbunden. Die Otto Martin Maschinenbau GmbH & Co. KG trägt mit ihrem Steuerungskonzept Connect-Control der zunehmenden Digitalisierung der Arbeitswelt Rechnung, die für die Kommunikation im klassischen Handwerk immer wichtiger wird. Modern aufgestellte Unternehmen bzw. deren Mitarbeiter arbeiten zunehmend mit elektronischen Arbeitsunterlagen wie Tablets, die alle relevanten Arbeitsunterlagen tragen und inzwischen ein zentrales Mittel der modernen Kommunikation sind.

Smarte Bedienung

Es lag für die Entwickler des bayerischen Unternehmens nahe, diese Entwicklung konsequent weiter zu denken und das Tablet als eine erweiterte Maschinensteuerung zu nutzen. Mit dem Tablet bzw. der entsprechenden App stehen den Anwendern umfangreiche Erweiterungen der Maschinenbedienung zu Verfügung, die auf dem fest an der Maschine verbauten 7″ Bildschirm läuft. Zudem ist über das Tablet bzw. die damit verbundene Cloud-Anwendung der Zugriff auf im Unternehmen zentral verwaltete Daten, wie etwa Auftragsdaten oder Werkzeuginformation sichergestellt. Jede mit ConnectControl ausgestattete Maschine kann ohne angedocktes Tablet und eine Online-Verbindung bedient werden, jedoch ohne die Möglichkeiten der Kommunikation nach ‚draußen‘.

Mobile Erweiterung

Das mehrstufige Bedienkonzept macht durch die intelligente Kombination von mobilem Tablet mit fest an der Maschine verbautem 7″ TouchScreen die effiziente Erweiterung der elektronischen Unterstützung des Bedieners direkt an der Maschine möglich. Zusätzlich sichert das Tablet sowohl die Kommunikation zwischen Maschine und Arbeitsvorbereitung als auch die zwischen Maschine und z.B. Baustelle. Durch das Tablet als zentrales Arbeitsgerät wird sichergestellt, dass Arbeitsabläufe auch dann organisiert ablaufen, wenn es zu Änderungen kommt, die von außen in das Unternehmen fließen. Hier sei beispielhaft die kurzfristige Planänderung durch den Auftraggeber genannt, die nahtlos bis an die Maschine fließt. Es müssen weder veraltete Arbeitsanweisungen noch überholte Zeichnungen ausgetauscht werden, jeder hat zu jeder Zeit den aktuellen Stand direkt zu Hand. Durch die Integration moderner Technik direkt in die Maschinenbedienung wird selbst die letzte Hürde des Informationsflusses genommen.

Das könnte Sie auch Interessieren

Bild: Homag GmbH
Bild: Homag GmbH
„Auch die Qualitätsprüfung wird automatisiert“

„Auch die Qualitätsprüfung wird automatisiert“

In der Evolution des Losgröße-1-Zuschnitts macht die Homag Plattenaufteiltechnik den nächsten Schritt. Der Sägenspezialist bietet für seine Robotersägen jetzt auch eine vollautomatisierte Überwachung der Schnittqualität an. MSQ heißt die neue Technologie – sprich: Messsystem Schnittqualität. Über diese Innovation und den praktischen Nutzen, den sie bringt, hat die HOB Redaktion mit den beiden Homag Experten Jörg Hamburger, Leiter Produktmanagement, und Sven Wirth, Leiter Entwicklung, gesprochen. Ein Interview.

Bild: ISW Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen der Universität Stuttgart
Bild: ISW Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen der Universität Stuttgart
Steuerbare 
Aufspannung gefragt

Steuerbare Aufspannung gefragt

Roboter besitzen ein großes Potential, die Fertigung in handwerklichen Betrieben der Holzbearbeitung effizienter und flexibler zu gestalten. In einem Verbundprojekt am ISW der Uni Stuttgart entsteht eine Pilotanlage. In der HOB berichten die Projektpartner regelmäßig über die Fortschritte. Dieser Artikel befasst sich mit den Anforderungen an die Spanntechnik und einer möglichen Lösung in Form von automatisiert rekonfigurierbaren Systemen.

Bild: Krüsi Maschinenbau AG
Bild: Krüsi Maschinenbau AG
Individuelle Bauteile 
effizient gefertigt

Individuelle Bauteile effizient gefertigt

Das Maschinencenter PowerCut MC-15 von Krüsi Maschinenbau kann in einer Aufspannung Holzbauteile von allen sechs Seiten komplett bearbeiten. Das Ergebnis: Bis zu 15 Prozent schnellere Bearbeitungen und niedrigere Kosten im Vergleich zu bisherigen Abbundcentern. Die Hydraulik der Durchlaufmaschine hat das Unternehmen gemeinsam mit seinem langjährigen Partner Bosch Rexroth ausgelegt.