Lesedauer: 5 min
7. Oktober 2020
„Unser neues Lager funktioniert jetzt super“
Vor drei Jahren führte die Zimmerei Steinmetz in Uffenheim das Paulus-Lager ein. Inhaber Günther Steinmetz erklärt, wie das Strukturprojekt ablief und welchen Effekt das neue Lager bis heute auf das Team hat.

Die Zimmerei Steinmetz GmbH steht seit ihrer Gründung im Jahr 1923 in der langen Tradition des Zimmererhandwerks. Von der Beratung über die Planung und Bauleitung bis zur Fertigstellung wird alles aus einer Hand organisiert: Anbau, Umbau, Aufstockung, Dachsanierung, Bauspenglerei, Carports, Treppen oder ein komplettes Holzhaus. Wie in so vielen Handwerksbetrieben, war das Lager nicht organisiert. Das bedeutete umständliche Suchzeiten, unkoordinierte Bestellungen, Stress und Unmut beim Team und eine unübersichtliche Materiallage.

Herr Steinmetz, was war der Auslöser, dass Sie Doris Paulus beauftragt haben?

Günther Steinmetz: Es waren unsere Mitarbeiter, die sich ein optimiertes Lager wünschten. Es sollte an einem zentralen Ort sein, Struktur haben und die ewige Suche nach Material an verschiedenen Stellen im Betrieb oder auf Baustellen sollte endlich aufhören. Das allein zu stemmen, war für mich unmöglich, deshalb haben wir uns für das Paulus-Lager entschieden. Doris Paulus ist Spezialistin für wirksame und lösungsorientierte Lagerorganisation und sieht sich als Partnerin der Betriebe. Ihr geht es um die Menschen, denen sie strukturiertes und professionelles Handeln vermittelt, und die sie bei der Umstrukturierung intensiv begleitet. Dieser Ansatz hat mir sehr gut gefallen.

Wie wurde das Strukturprojekt umgesetzt?

Steinmetz: Das hat unser Team ganz allein mit dem Paulus-Team gemacht. Das neue System sollte mich zeitlich entlasten und ich wollte das ganze Lagerthema gern an das Team übergeben. Unsere Leute haben sich alle großartig eingebracht und eigenständig die Aufgaben verteilt – das hat mich sehr beeindruckt. Nur so konnte auch ein persönlicher Bezug der einzelnen Personen zum neuen Zimmereilager erreicht werden.

Was ist für den Lageristen anders geworden?

Steinmetz: Seine Arbeit hat sich massiv verändert: Alles was er tut, ist strukturierter und die Abläufe gleichen sich. Das bringt viel Ruhe rein. Er selbst hat weniger Stress und Ärger – was seine persönliche Lebensqualität gesteigert hat. Immerhin haben wir 40 Mitarbeiter und nur einen, der sich ums Lager kümmert. Das ist schon eine sehr effiziente Quote. Und auch ein Teil der Ziele des Paulus-Lagers: mehr Effizienz, Struktur und Übersichtlichkeit im Zimmereilager zu schaffen.

Wie wird bestellt?

Steinmetz: Bestellungen werden nur noch einmal in der Woche von einer Mitarbeiterin im Büro durchgeführt. Das ist eine riesige Vereinfachung der Abläufe. Bisher bestellte die Buchhaltung auf Zuruf und die Lieferungen mussten angenommen, ausgepackt und koordiniert werden. Das alles machen wir nun viel komprimierter und effizienter. Und für das Betriebsklima ist es auch wichtig, dass unsere Mitarbeiter die Bestellungen eigenständig durchführen, ohne dass jemand von oben zuschaut. Und diese Selbstständigkeit im Team hat auch mich zusätzlich entlastet. Das gleiche gilt für unser neues Retouren-Management: Das macht unser Lagerist nach einem festgelegten System mit unserer Bürofachkraft. Diese wiederkehrenden Standardabläufe laufen quasi geräuschlos nebenher.

Was hat sich im Betrieb verändert?

Steinmetz: Ein funktionierendes Lager besteht ja nicht aus ein paar neuen Regalen mit Beschriftungen. Das Paulus-Lager-System ist komplex und dennoch so einfach in der Umsetzung. Man braucht aber unbedingt das Paulus-Team, um es von Beginn an richtig zu machen. Bis heute haben wir durch das neue Lager nur Vorteile: mehr Effektivität, steigenden Gewinn, eine bessere Stimmung im Team. Der Bestellprozess, Wareneingang, Retourenmanagement, Kommissionslager, Materialfluss, Baustellenrücklauf und sogar die Inventur laufen optimal und vollkommen rund bei uns im Betrieb.

Paulus-Lager GmbH
http://www.paulus-lager.de

Das könnte Sie auch interessieren

Vielseitige und komplette Kantenbearbeitung

Vielseitige und komplette Kantenbearbeitung

Zeit, die wohl wichtigste Ressource im modernen Tischlerbetrieb stand bei der Entwicklung des tempora-Maschinenkonzeptes im Fokus. „Kantenbearbeitung muss so schnell, einfach und effizient wie möglich sein“, haben sich der Entwickler der Felder-Gruppe in Hall (Tirol) gesagt. Um dies zu erreichen, vereinen die Tempora-Modelle die Kernkompetenzen Geschwindigkeit, Produktivität, Flexibilität und Bedienkomfort in einem überzeugenden Gesamtpaket.

mehr lesen