Anzeige

Lesedauer: 6 min
19. Oktober 2020
Vakuum als helfende Hand
Von Ahorn bis Ulme - der Schweizer Holzexperte vonrickenbach.swiss verarbeitet pro Jahr über 1.000 Kubikmeter Laubholz zu Massivholzteilen sowie hochwertigen Möbeln. Seit einigen Monaten optimiert der Schlauchheber JumboErgo 120 mit pneumatischer Schwenkeinheit (PSE) von Schmalz den Beladeprozess der 5-Achs-CNC-Bearbeitungsmaschine. Das Ergebnis: Keine Krankheitsausfälle mehr durch Rückenprobleme und ein flüssigerer Arbeitsprozess.
 Die pneumatische Schwenkeinheit PSE ermöglicht 
das Schwenken der großen Platten.
Die pneumatische Schwenkeinheit PSE ermöglicht das Schwenken der großen Platten.Bild: J. Schmalz GmbH

Als der Vorschlag des Mitarbeiters nach einer Hebehilfe auf einen größeren Auftrag traf, entschied sich von Rickenbach zu handeln. „Es zeichnete sich ab, dass wir noch größere Tischplatten fräsen würden. Ohne ein Hebegerät wären diese nicht machbar gewesen.“ Der Anforderungskatalog war schnell zusammengestellt: Die Hebehilfe sollte mit Vakuum arbeiten, einfach zu bedienen sein und der Hersteller mit Sitz in der Schweiz kommen – aufgrund der Beratung, dem Service und der Qualität. „Ich kannte Schmalz bereits von Messen wie der LIGNA in Hannover und der Holz in Basel und empfahl daher meinem Projektleiter, den Vakuum-Experten zu kontaktieren“, erklärt der Firmeninhaber.

Ergonomisch heben und schwenken

Die J. Schmalz GmbH überzeugte die Schweizer, die nach ausführlicher Beratung in den Schlauchheber JumboErgo 120 investierten. Die pneumatische Schwenkeinheit PSE erleichtert das Schwenken der großen Platten. Per Knopfdruck können die Mitarbeiter die aufrecht stehenden Platten sicher und ergonomisch vom Transportwagen aufnehmen, schwenken und auf dem Bearbeitungstisch waagrecht ablegen. Beim Bewegen großer und schwerer Lasten hilft das durchdachte Griffkonzept des JumboErgo: Der Drehgriff ist einem Motorrad-Gasgriff nachempfunden und erlaubt so das feinfühlige und zielgenaue Positionieren. „Die Installation des Vakuumhebers dauerte nur zwei Tage. Ebenso schnell und problemlos verlief auch die Übernahme“, erklärt der Geschäftsführer. „Dadurch, dass das Hebegerät von den Mitarbeitern gewünscht war und diese stets beim Suchprozess eingebunden waren, gab es keine Eingewöhnungszeit.“

Seit Herbst 2018 ist der JumboErgo 120 im Einsatz, und sowohl die Mitarbeiter an der Maschine als auch der Geschäftsführer sind rundum zufrieden. Neben der einfachen Bedienbarkeit lobt Thomas von Rickenbach die Qualität und Zuverlässigkeit der Anlage. „Aus heutiger Sicht hat sich die Investition in die Schmalz-Technik aus mehrfacher Sicht ausbezahlt: Der Prozess ist deutlich ergonomischer geworden und benötigt nur eine Person. Somit fertigen wir wirtschaftlicher und entlasten unsere Mitarbeiter. Das macht sich nicht zuletzt auch bei der Zufriedenheit und Motivation positiv bemerkbar.“

Seiten: 1 2Auf einer Seite lesen

J. Schmalz GmbH
http://www.schmalz.com

Das könnte Sie auch interessieren

Bild: Biesse / Prewi
Bild: Biesse / Prewi
Bearbeiten in einem Durchgang

Bearbeiten in einem Durchgang

Türhersteller haben ein tiefbohrendes Problem. Eine zeit- und kostenoptimierte Produktion erfordert den kompletten Bearbeitungsprozess in einem Durchgang, ohne Drehen des Werkstücks oder Eingreifen eines Bedieners. Für die Ausfräsungen des Schlosskastens bedeutet das eine große Herausforderung. Prewi hat diese angenommen und für Biesse, den Spezialisten für Holzbearbeitungsmaschinen, ein robustes und präzises Aggregat erschaffen.

Bild: Dieffenbacher GmbH Maschinen- und Anlagenbau
Bild: Dieffenbacher GmbH Maschinen- und Anlagenbau
Zwei Produktionslinien mit Leimeinsparsystemen ausgestattet

Zwei Produktionslinien mit Leimeinsparsystemen ausgestattet

Im Januar 2021 haben Finsa aus Santiago de Compostela, Spanien, und der deutsche Maschinen- und Anlagenbauer Dieffenbacher die Verträge über die Lieferung von insgesamt vier Leimeinsparsystemen für die beiden Produktionslinien am Finsa-Standort in Nelas, Portugal, unterzeichnet.

Zwei Projet werden zur Reduzierung des Leimverbrauchs in der MDF-Produktion eingesetzt, während ein weiterer Projet und ein Evojet P in einer ganz speziellen Anlage für Leimeinsparungen sorgen sollen: Finsa produziert Platten mit einer Span-Mittelschicht, die auf beiden Seiten von MDF-Deckschichten umgeben ist.

Bild: Deutscher Holzwirtschaftsrat e. V.
Bild: Deutscher Holzwirtschaftsrat e. V.
„Wir müssen den Waldumbau neu denken.“

„Wir müssen den Waldumbau neu denken.“

Um die Ökosystemleistungen der Wälder und die Rohstoffversorgung der Gesellschaft dauerhaft zu sichern, hat der Deutsche Holzwirtschaftsrat (DHWR) zum internationalen Tag des Waldes (21.3.2021) schnellere politische Maßnahmen für den Waldumbau gefordert. „Wir können uns eine romantische Sicht auf den Wald nicht mehr leisten und müssen alles dafür tun, dass der Wald klimastabil wird.

Anzeige