Oberflächen zeitgemäß bearbeiten

Potenziale bergen ist nicht nur in der automatisierten Massivholzbearbeitung ein Dauerläufer. Die dahinterstehenden Prozesse bedingen allerdings erst einmal der Forschung, schließlich ist es mit dem Wissen um neue Chancen allein nicht getan. Das IfW der Universität Stuttgart ist hier für viele der erste Ansprechpartner – und warum, das beweist Prof. Hans-Christian Möhring. Der Institutsleiter stellt neuste Erkenntnisse aus dem Forschungsbereich Holzbearbeitung vor. Er verrät dem Publikum, welche Vorteile hohe Schnittgeschwindigkeiten auf Oberflächeneigenschaften einerseits und welchen positiven Einfluss Schmierstoffe bei der Zerspanung von Massivholz andererseits bieten. Oberflächen sind auch das Gebiet von Heesemann. Sales Manager Stefan Müller referiert deshalb bei unserer Tagesveranstaltung über innovative Lösungen für das Massivholzfinish: von Breitbandschleifmaschinen mit speziellen Aggregaten bis zur Reduzierung der Handarbeit bei schleifintensiven Massivholzflächen.

Schnittstellen und Simulation für alle Betriebsgrößen

Nun sind auch Schnittstellen gefragt, die von der Maschine zur Produktivität führen. Die passende Antwort hat Direkt CNC-Geschäftsführer Franz Xaver Völkl parat: „Um das volle Potenzial von CNC-Maschinen und automatischen Lagern nutzen zu können, kommt der Software zur Ansteuerung der Maschine große Bedeutung zu.“ Nur wenn aus den Datenquellen zuverlässig und schnell die Fertigungsdaten generiert werden können, könne der Maschinenpark die volle Leistung bringen. „Wir geben eine Blaupause an die Hand, wie man seine Softwarestruktur im Bereich Fertigung so aufstellt, dass Veränderungen bei Betriebsgröße und Maschinenpark möglich sind, ohne eine neue Lösung oder komplexe Projekte zu brauchen“, verrät er vorab. Betriebsgrößen reichen in der Holzbearbeitungsbranche naturgemäß von familiengeführten Traditionsschreinereien bis zu industriellen Fertigern – und alle profitieren von Software. Auch Machineering hat dazu ein passendes Angebot: eine Software, die die Holzbearbeitung automatisiert und sie nachhaltig macht. Das Stichwort hier lautet virtuelles Engineering. Was es damit auf sich hat, erläutert Geschäftsführer Dr. Georg Wünsch.

Fachlicher Austausch beim Netzwerken

So vielfältig die Massivholzbearbeitung ist, so vielfältig sind auch die automatisierten Lösungen. Michael Mosner, Verkaufsleiter Fenstertechnik bei Homag, macht genau das zum Thema: Maßgeschneiderte CNC-Technologie, die für jeden Betrieb und jede Fertigungsgröße passt, ermöglicht eine wirtschaftliche Variantenvielfalt – und zwar von manuell bis zur vollverketteten Lösung. Vorteile tun sich also nicht nur beim Material Massivholz selbst auf, sondern auch da, wo man es automatisiert bearbeitet. Es braucht einen Rundumschlag, all das zu verstehen, und den bieten wir Ihnen im September. Hinzu kommt die Gelegenheit zum Netzwerken: Nachdem wir bei den HOB Days 2023 über 100 Teilnehmer zu verzeichnen hatten, wissen wir, dass der fachliche Austausch zwischen Anwendern und Fertigern, zwischen (zukünftigen) Handwerkern und Experten nirgends niedrigschwelliger ist. Viele gute Gründe für die automatisierte Massivholzbearbeitung und ebenso viele für die Teilnahme an unserem diesjährigen Tagesseminar. Wir freuen uns auf Sie!

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