Holzbauelemente konstruktiv verbinden

Steigender Wohnraumbedarf beschert dem Bauwesen auch weiterhin einen Boom. Ökologisches Denken und pragmatische Nutzenargumente spielen dem Rohstoff Holz hier in die Karten. Konstruktionsverbindungen sind beim Bauen mit Holz ein wichtiges Detail, um alle baurechtlichen und statischen Erfordernisse erfüllen zu können.
 Verbindungskonstruktion für Fenster und fensterartige Bauteile aus Holz und Holz-Alu
Verbindungskonstruktion für Fenster und fensterartige Bauteile aus Holz und Holz-AluBild: Hoffmann GmbH Maschinenbau/Türenfabrik Brunegg AG

Formschlüssige Verbindungen für konstruktive Holz- und Ausbauteile sind das Metier von Hoffmann Maschinenbau. Die Einsatzbereiche für konstruktive Verbindungen sind vielfältig. Holz-Glas-Fassaden (auch passivhaustaugliche) oder Pfosten-Riegel-Konstruktionen gehören ebenso dazu wie Multifassaden aus Holz, Kombinationen mit Stahl- und Aluminiumelementen oder SSG-Fassaden (Structural Sealant Glazing). Anwendungen finden sich auch bei Hebe-Schiebe-Türen, Knotenverbindungen bei Pfosten-Riegel- sowie Wandanschlusselementen. Nicht zuletzt gehören zum Einsatzbereich auch Fenster und fensterartige Bauteile aus Holz und Holz-Alu mit auf Gehrung gearbeiteten Rahmenecken.

 Hoffmann-Schwalben sind in fünf Standardgrößenklassen mit unterschiedlichen Querschnitten und Längen verfügbar.
Hoffmann-Schwalben sind in fünf Standardgrößenklassen mit unterschiedlichen Querschnitten und Längen verfügbar.Bild: Hoffmann GmbH Maschinenbau/Türenfabrik Brunegg AG

Verbindungselemente und Maschinentechnik

Für die Herstellung von Konstruktionsverbindungen bietet Hoffmann die Schwalbe als Verbindungselement an. Zugleich hat das Bruchsaler Unternehmen verschiedene Maschinentechniken zur Fertigung und Bearbeitung der Verbindungen im Portfolio. Die Auswahl reicht von Tischfräsen wie der MU-3 mit verschiedenen Ausbaustufen bis zu NC-gesteuerten, mehrachsigen Bearbeitungsverfahren zum Sägen, Fräsen und Bohren. Entwickelt werden auch Maschinen und Anlagen nach den spezifischen Erfordernissen und Vorgaben von Kunden.

Für den Holzbau im Allgemeinen und Knotenverbindungen im Speziellen lassen sich zwei Verbindungssysteme einsetzen: die Kombination Schwalbe mit Dübel (etwa bei Freiformbearbeitungen) und auf alle gängigen Verbindungsbeschläge abgestimmte Techniken für Taschenfräs- und Pilotbohrungen bei Beschlagverbindungen. Hoffmann-Schwalben zur Verbindung von tragenden Holzkonstruktionen beziehungsweise Holzbauwerken und -häusern für Riegel sind bauaufsichtlich zugelassen für Systembreiten ab 50mm. Und zwar für die Varianten ,Schwalbe plus Schraube‘ und ,Schwalbe plus Dübel‘. Montieren lassen sich die Verbindungen schnell, einfach und präzise auch direkt vor Ort.

 Pneumatische Nutfräsmaschine zu 
Fertigung von Verbindungskonstruktionen 
an Holzbauteilen
Pneumatische Nutfräsmaschine zu Fertigung von Verbindungskonstruktionen an HolzbauteilenBild: Hoffmann GmbH Maschinenbau/Türenfabrik Brunegg AG)

Werkstücke simultan bearbeiten

Für die Herstellung der Konstruktionsverbindungen an Bauelementen bietet Hoffmann Bearbeitungstechniken in mehreren Kapazitätsstufen an. Dazu zählen die NC-gesteuerte Maschinenkombination MX-5-NC zum Sägen, Fräsen und Bohren sowie die automatische Fräs- und Bohrmaschine PP-2-NC. Mit beiden Anlagen lassen sich Verbindungskonstruktionen an zwei Werkstücken simultan bearbeiten. Die vielseitigen Automatisierungsoptionen der Maschinen ermöglichen eine hohe Wirtschaftlichkeit bei der Herstellung form- und kraftschlüssiger Eckverbindungen.

Eine weitere Anlage, die pneumatische Nutfräsmaschine PU-2-VH, ist auf das Fräsen von Verbindungskonstruktionen an vielseitigen Werkstückgeometrien optimiert, zum Beispiel von Pfosten-Riegel-Anwendungen. Außer Holz können auch Verbundmaterialien wie WPC oder Kunststoffe bearbeitet werden.

Außerdem setzt Hoffmann auf Anfrage spezielle Maschinenkonfigurationen um, etwa automatische Fräs- und Bohrmaschinen in mehreren Ausbaustufen. Hier werden praktisch alle Profilgeometrien bearbeitet – und zwar pro Maschinentakt stets zwei Werkstücke gleichzeitig. Möglich ist dabei die freie Verteilung der Bohr- und Nutpositionen über den gesamten Querschnitt eines Werkstücks.

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